Tödliche Fanggeräte aufspüren

Drohnen im Kampf um die illegale Fischerei

Ein Mann der auf einem Schiffsdeck steht, hält eine Fernbedienung und fliegt mit einer Drohne, die über ihm fliegt. Er streckt seine Hand nach der Drohne aus. Der Himmel ist bewölkt.

Passt dazu:

Durch unser Schweinswal-Projekt mit der „Whale and Dolphin Conservation“ ist unser Interesse für den Kampf gegen illegale Fischerei und Jagd auf See weiter gewachsen. 

Die bekannte Organisation „Sea Shepherd“ leistet bereits großartige Arbeit bei der Bekämpfung dieses Problems, weshalb wir uns entschieden haben, uns mit dem Sea Shepherd-Team zusammen zu tun. Mit der Finanzierung von professionellen Drohnen, die illegale Tätigkeiten auf See aufnehmen sollen, um so eine Beweislage gegen die Initiatoren zu generieren, unterstützen wir Sea Shepherd bei ihrer Arbeit.

Die Operation Siso arbeitet seit 2018 zusammen mit den italienischen Behörden an der Entfernung illegaler Treibnetze und anderer tödlicher Fanggeräte rund um die Äolischen Inseln (UNESCO-Weltnaturerbe) im südlichen Tyrrhenischen Meer, einem Teil des Mittelmeers vor der Westküste Italiens nur zwölf Seemeilen vom Kap Milazzo entfernt. Die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs und bieten mit ihrer reichen Artenvielfalt eine perfekte Umgebung für Brutplätze vieler wandernder Arten sowie für Pottwale, Schnabelwale, Grindwale, als auch gemeine Delfine, Streifendelfine und Rundkopfdelfine.

Ziel von Operation Siso ist es, das empfindliche Ökosystem der Äolischen Inseln vor IUU-Fischerei zu schützen. Die Kampagne deckt auch die realen Folgen des Einsatzes von Lockbojen auf.

Seit Juni 2021 unterstützt die Bees & Trees Stiftung das Team von Sea Shepherd im Kampf gegen die illegale, unregulierte und undokumentierte (IUU) Fischerei im Mittelmeer mit der Bereitstellung eines Drohnenschwarms.

Rund um die Äolischen Inseln werden die Lockbojen in einer Tiefe von bis zu 2.000 Metern am Meeresgrund verankert und bestehen zum Beispiel aus Palmenblättern und Plastikflaschen oder -fässern, die als Schwimmer dienen. Diese Lockbojen werden von den Fischern nur einmalig verwendet und am Ende der Saison nicht eingesammelt. Im Umkreis der Äolischen Inseln findet man leider Hunderte von Kilometern an versunkenen Nylonleinen dieser alten, zurückgelassenen Lockbojen. Langsam verwandeln auch sie sich in Mikroplastik, das seinen Weg in unsere Nahrungskette nimmt.

Auch da setzt die Operation Siso an und reinigt die Meere. Genaueres findest du auf der Seite von Sea Shepherd:

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Nahaufnahme eines kleinen Schmetterlings, der auf einer größeren lila Blüte sitzt.

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